5.6 Die Verleumdung der Perversion und der Morallosigkeit

Der Gesandte und die Gläubigen, die sich mit Gaben an ihn gebunden haben, kümmern sich nicht um diese Anschuldigungen und Anschwärzungen gemäß den Eigenschaften der Gläubigen, die in Vers 54 des Kapitels Al-Maide erwähnt werden.

al-Imrān-186: Sicherlich werdet ihr bezüglich eurer Eigentümer und eures Lebens sicherlich geprüft werden. Natürlich werdet ihr viel Verletzendes (Wörter) zu hören bekommen von denen, denen das Buch vor euch gegeben wurde, und von denen, die Allah Schirk* zur Seite stellen. Doch wenn ihr geduldig* seid und Besitzer des Takwas* werdet, ist das wahrlich eine von den „Asim*“ Handlungen.

Wie zu allen Epochen wurden die Gesandten Allahs mit solchen Anschuldigungen und Angriffen konfrontiert, so ist es auch heute. Zweifellos werden all diese Verleumdungen weder den Gesandten noch die wahren Gläubigen entmutigen, die sich mit Gaben an ihn gebunden haben. Denn das wahre Ziel derer, die an den Gesandten mit Gaben gebunden sind, ist es, die die 7 Phasen und 4  Ergebungen zu leben, um den Höhepunkt der Glückseligkeit im Diesseits und im Jenseits zu erreichen. Aus diesem Grund werden die Hindernisse, die ihnen begegnen, die Gläubigen, die an den Gesandten mit Gaben gebunden sind, nicht vom Weg abbringen. Der erhabene Allah, hat in Seinem edlen Koran klar und deutlich erklärt, welche Schwierigkeiten den wahren Gläubigen begegnen werden. Die Gläubigen wissen, dass die Hetzer ihnen alle möglichen bedrückenden Worte sagen werden. Der erhabene Allah, gebietet diesbezüglich Folgendes:

Maryam-29: Daraufhin zeigte sie auf ihn (das Kind). (Sie) haben gesagt: “Wie können wir mit einem Säugling (Baby) sprechen, das in der Wiege ist?”

Maryam-28: O Schwester Aarons! Dein Vater war kein schlechter Mann. Und deine Mutter war nicht zügellos (unkeusch).

Maryam-27: So hat sie ihn tragend zu ihrem Volk gebracht. (Die aus ihrem Volk) haben gesagt: “O Maria! Wir schwören, dass du etwas seltsames (Schlechtes) getan hast.”

al-Ma'ida-54: O ihr Amenus* (die sich wünschen Allah zu erreichen)! Wer von euch von seiner Religion abkehrt, dann wird Allah ein (anderes) Volk an seiner Stelle bringen, das Er (Allah) liebt und das Ihn (Allah) liebt. Sie sind gegenüber den Mümin* noch bescheidener und gegenüber den Kafir* mit noch mehr Iset* (mit erhobenem Haupt, würdig, ehrenvoll). Sie machen Dschichad* auf Allah’s Weg. Und werden den Vorwurf keines Tadelnden fürchten. Das ist Allah’s Fasl*, Er gewährt sie (gnädig), wem Er will. Allah ist Waßi* (Sein Fasl* und Huld ist breit), Alim* (der alles am besten weiß).

Yusuf-30: Und die Frauen der Stadt sagte(n): „Die Frau des Aziz* (des Wesirs) will ihren jungen (Sklaven) Burschen besitzen (der sich unter ihrem Befehl befindet). Die Liebe ist in ihr Herz gedrungen. Wahrlich, wir sehen sie in einer offenkundigen Perversion.

Yusuf-28: Als er somit sah, dass sein Hemd von hinten zerrissen wurde, sagte (der Gatte der Frau): „Wahrlich, dass ist eure Falle. Eure Falle ist wirklich groß.

Yusuf-27: Und wenn sein Hemd von hinten zerrissen wurde, in diesem Fall hat sie (die Frau) gelogen und er (der Mann) ist von jenen, die die Wahrheit sagen.

Yusuf-26: (Joseph) sprach: “Sie wollte mich besitzen.“ Und ein Zeuge aus der Familie (der Frau) bezeugte: „Wenn sein Hemd vorne zerrissen wurde, dann hat sie (die Dame) die Wahrheit gesprochen und er (der Mann) ist von den Lügnern.

Yusuf-25: Und beide liefen zur Tür. (Die Frau) zerriss sein Hemd von hinten (indem sie daran zog). Und neben der Tür begegneten sie mit dem Herrn (der Frau). Und (die Frau) sagte: „Was kommt anderes für jemanden in Frage als in den Kerker geworfen zu werden oder (eine) schlimme Pein, der deinem Angehörigen (deiner Familie) etwas Böses tun wollte? “

Yusuf-24: Und ich schwöre, dass die (Frau) ihn gewollt hat. Und hätte er den Beweis seines Herrn nicht gesehen, hätte er (Joseph A.S*) sie auch gewollt. So entfernen Wir ihn also von Schlechtigkeit und Fuchusch*. Wahrlich, er ist von Unseren Muchliß* Dienern*

Yusuf-23: Die Frau, in deren Haus er (Joseph) wohnte, wollte ihn verführen. Sie verschloss die Türen ganz fest und sagte: „Los, komm, für dich ...“. Er (Joseph) sagte: „Ich suche Schutz bei Allah. Er ist mein Herr. Er hat meinen Ort der Unterkunft auf die schönste Art und Weise gemacht. Wahrlich, die Tyrannen werden die Errettung* (Erlösung) nicht erreichen.“

Die Anhänger Satans beschuldigen den Gesandten Allahs und jene, die an ihn mit Gaben gebunden sind, der Perversion und sogar der Unmoral. Sowohl der ehrenwerte Joseph als auch die ehrenwerte Maria wurden von den Leugnern der “Unmoral” verleumdet. Der erhabene Allah gebietet in dieser Thematik folgendes:

Yusuf-29: Joseph, wende dich von ihr ab. Und auch (du) (Frau), bitte um Mahfiret* für deine Sünde. Wahrlich, du bist von denen geworden, die absichtlich Sünde begehen.

Es wird zweifellos eine Zeit kommen, in der die Sünder (die Führer der Unruhestifter) feststellen werden, dass die Anschuldigungen, die sie gegen den Gesandten und die wahren Gläubigen erhoben haben, nicht die erhoffte Wirkung zeigen. In diesem Fall wird die klassische Haltung der Führenden der Hetzer sein, auf noch wirksamere Methoden zu greifen, um den Gesandten unter Druck zu setzen.