DIE FALLEN, DIE SATAN DEN GESANDTEN ALLAHS STELLT
Die Gesandten brauchen sich nicht um ihre Rechtfertigung vor dem Volk zu sorgen. Diejenigen aber, die die Gesandten und die Gläubigen verleumden, werden im Jenseits eine große Strafe erleiden.
Yusuf-56: Und so siedelten Wir Joseph (A.S)* auf der Erde an (haben ihn zum Besitzer eines Ranges) gemacht. Er ließ sich dort (auf Erden) nieder, wo er wollte. Wir senden Unser Rachmet* wem Wir wollen. Und den Verdienst (die Belohnung) der Muchßin* lassen Wir nicht verloren gehen.
Yusuf-55: (Joseph A.S) sagte: „Gib mir Verantwortung über die Schätze dieses Ortes! Wahrlich, ich werde sie gut beschützen, ich kenne sie gut.
Nachdem sich seine Unschuld herausgestellt hatte, gewann Joseph das Vertrauen des Herrschers, wurde Anführer seines Volkes und erlangte Macht.
Yusuf-52: (Joseph sagte zum Kundschafter:) „Dies, damit sie wissen, dass ich ihn (meinen Herrn) in seiner Abwesenheit (seinem nicht Dasein) nicht verraten habe und dass Allah die List der Verräter nicht zum Erfolg führt.
Yusuf-51: (Der König) sagte: „Was war das Thema, über das ihr gesprochen habt, als ihr Joseph besitzen wolltet?“ Sie (die Frauen) sagten: „Gott behüte, bei Allah, er hat uns nichts Schlechtes angetan.“ Die Frau des Aziz sagte: „Nun ist die Wahrheit raus gekommen (wo es geheim war). Ich wollte einen Wunsch von seiner Seele* nehmen. Wahrlich, er ist von den Treuen.“
Wegen der gegen ihn erhobenen Verdächtigungen wurde Joseph jahrelang in einem Kerker festgehalten. Schließlich wurde er jedoch von allen Anschuldigungen freigesprochen. Allah drückt dies in den Versen 51 und 52 des Kapitels Yusuf aus.
Yusuf-35: Noch später, nachdem sie die Beweise sahen, erschien es für sie angebracht zu sein, ihn für eine bestimmte Frist unbedingt in den Kerker zu werfen
Auch der ehrenwerte Josef wurde wegen seiner Keuschheit schwer verleumdet und eingesperrt, obwohl er unschuldig war und jeder wusste, dass er unschuldig war. Allah, der Erhabene, drückt diese Angelegenheit im 35. Vers des Kapitels Yusuf aus.
al-Ahzāb-69: O ihr Amenu’s*, werdet nicht wie die, die Moses (A.S)* belästigt haben! Und Allah hat ihn (Moses (A.S)*) von den Dingen gereinigt, die sie gesagt haben. Und für Allah war er ehrenhaft.
Allah, der Erhabene, hat in Seinen Versen auch versprochen, dass Er diejenigen, die glauben, am Ende solcher Prüfungen rechtfertigen wird. Zum Beispiel wurde der ehrenwerte Moses von seinem Volk mit Verleumdungen und bösen Worten verfolgt, aber Allah hat ihn von dem, was die Leugner behaupteten, freigesprochen. Dies wird im 69. Vers der Sure Al-Ahzab wie folgt dargelegt:
al-Anfāl-17: Ihr habt sie nicht getötet, aber Allah hat sie getötet. Und als du es auch geworfen hast, hast du es nicht geworfen, aber Allah hat es geworfen. Und Allah prüft die Mümin* mit einem Achßen* Unheil von Sich. Wahrlich, Allah, ist der Hörende und Wissende.
al-Imrān-186: Sicherlich werdet ihr bezüglich eurer Eigentümer und eures Lebens sicherlich geprüft werden. Natürlich werdet ihr viel Verletzendes (Wörter) zu hören bekommen von denen, denen das Buch vor euch gegeben wurde, und von denen, die Allah Schirk* zur Seite stellen. Doch wenn ihr geduldig* seid und Besitzer des Takwas* werdet, ist das wahrlich eine von den „Asim*“ Handlungen.
-Der Gesandte Allahs und die wahren Gläubigen, die sich mit Gaben an ihn gebunden haben, sind diejenigen, die wissen, dass die Verleumdungen, Worte und Nachrichten, die sie quälen sollen, der Mittel der Prüfung sind, die Allah für sie geschaffen hat. Denn im edlen Koran wird vorausgesagt, dass solche Verleumdungen den Gläubigen mit Sicherheit widerfahren werden. Allah sagt diesbezüglich:
An-Nisa-80: Wer dem Gesandten* gehorcht, so schwöre ich, der hat Allah gehorcht. Und wer sich abwendet, in diesem Fall haben Wir dich nicht als Hüter über sie entsandt.
Die Menschen, die Satan folgen und Menschen vom Weg Allahs abhalten, behaupten, dass der Gesandte mit seiner Botschaft der Bekehrung nicht aufrichtig war und dass er sich tatsächlich aus eigenen Interessen an einer solchen Botschaft beteiligte. Dieser Verleumdung zufolge war die Forderung des Gesandten zum Gehorsam der Menschen durch „Machtgier“ motiviert. Der Iblis (Satan) und seine Anhänger locken die Menschen in diese Falle und verbergen die Tatsache, dass Gehorsam gegenüber dem Gesandten Gehorsam gegenüber Allah ist und dass Allah befohlen hat, den Gesandten zu gehorchen. Allah hat jedoch in An-Nisa-80 klargestellt, dass Gehorsam gegenüber dem heiligen Gesandten Gehorsam gegenüber Allah ist.
al-Mulk-9: Sie (die in die Hölle geworfenen) haben gesagt: “Ja, es ist ein Nesir* zu uns gekommen. Doch wir dementierten ihn und sagten, dass Allah nichts herab gesandt hat, und dass sie sich nur auf einem großen Irrweg* befinden”.
Satan weiß sehr wohl, dass die Menschen nur dann im Diesseits und im Jenseits glücklich werden können, wenn sie der Bekehrung des Gesandten Allahs folgen. Deshalb versucht er, den Gesandten Allahs durch allerlei verbale Verleumdungen und körperliche Angriffe mit Hilfe seiner Gefährten zu verhindern. In jeder Epoche wurden Gesandten geleugnet, verleumdet und sogar getötet. Allah sagt diesbezüglich:
Zu jeder Zeit gibt es Menschen auf der Erde, die Vertreter Satans sind. Sie wünschen sich weder selbst die Rückkehr zu Allah, noch möchten sie, dass andere sich die Rückkehr zu Allah wünschen. Die häufigste Methode, die diese Menschen anwenden, ist, die Bekehrung der Menschen zu verhindern, indem sie den Gesandten (Resuls) in den Augen der Gesellschaft demütigen.
NÛR - 23 Wahrlich, diejenigen, die acht- und ahnungslos, Muchßin* (züchtige) Frauen und mümin* Frauen (mit Verleumdung) bewerfen, sind auf der Erde und im Achiret* verflucht. Und für sie gibt es asim* Pein.
NÛR - 24 An diesem Tag werden ihnen ihre Zungen, Hände und Füße (ihr Lebensfilm) ihre Taten bezeugen.
NÛR - 25 Am Tag der Erlaubnis* wird Allah ihnen ihre Religion (die Gegenleistung für ihre negativen und positiven Taten) gerecht bezahlen. Und sie werden erfahren, dass Allah Hakk Mübin* ist (erläutert und erfüllt das Hakk*).
Im 58. Vers des Kapitels Ahzab drückt der Erhabene Allah den Zustand derer aus, die die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen der Sünden beschuldigen, die sie nicht begangen haben.
AHZÂB - 58 Und diejenigen, die mümin* Männer und mümin* Frauen belästigen, obwohl sie es nicht verdient haben (keine Schuld haben), laden in diesem Falle Verleumdung und offenkundige Sünde auf sich.