6.3 Ihre Versuche, den Gesandten zu vertreiben
Das ist ein ewiges Gesetz Allahs zu allen Zeiten. Auch für diejenigen, die Menschen wegen ihres Glaubens aus ihrer Heimat vertreiben, ist es nicht mehr möglich, dort zu leben. Denn alle Fallen, die die Sünder (Schuldigen) den Gläubigen gestellt haben, sind zu allen Zeiten zerstört worden. Unser Prophet, der ehrenwerte Muhammad (Allahs Segen und Friede auf Ihm), kehrte mit den wahren Gläubigen nach Mekka zurück, von wo er vertrieben worden war, und erzielte absolute Überlegenheit über diejenigen, die die Bekehrung verhindern wollten. Entgegen den Erwartungen derer, die sie aus Mekka vertrieben hatten, trennten und verteilten sie sich nicht. Im Gegenteil, sie wurden stärker und vereinten sich und besiegten mit Allahs Erlaubnis diejenigen, die sie vertrieben hatten. Gerade dieses Ereignis ist ein sehr deutlicher Beweis dafür, dass kein Bündnis gegen die wahren Gläubigen erfolgreich sein kann.
Muhammad-13: Und so manche Städte, die mächtiger waren, als das Land, aus der sie dich vertrieben haben (waren noch überlegener), haben Wir vernichtet. Sie hatten dann auch keine Helfer.
Allah der Erhabene gebietet im 13. Vers des Kapitels Muhammad, dass das Schicksal derer, die seine Gesandten aus ihrer Heimat vertreiben, das Verderben ist.
al-Haddsch-67: Und Wir haben für alle Ummah* ein Gesetz festgelegt. Sie sollen damit (mit dem Gesetz) handeln. Demnach sollen sie nicht mit dir über Mein Befehl debattieren. Lade du zu deinem Herrn ein. Wahrlich du bist auf jeden Fall auf dem Weg des Hidayet*, der Mußtakim* (auf Kurs Allahs) ist.
Da unser der Prophet (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm), die Bekehrung zu Allah verkündete, die Menschen zu Allah einlud und das Schlechte verbot, wurden er und die wahren Gläubigen, die sich an ihn gebunden hatten, von ihren eigenen Völkern gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, mit anderen Worten auszuwandern.
Hūd-83: Es ist von Deinem Herrn gestempelt (markiert) worden. Und es ist nicht weit weg von den Tyrannen
Hūd-82: Als nun Unser Befehl eintraf, stellten Wir sie (die Stadt) auf den Kopf (erhoben und senkten sie). Wir ließen (aneinandergereiht vorbereitete) Steine aus Sidschil* (aus Lehm) auf sie regnen (die gekocht und gehärtet waren).
Der ehrenwerte Lot (Friede sei mit Ihm) riet seinem Volk, sich nicht der Unmoral zu nähern, die Grenzen Allahs nicht zu überschreiten und die verwerflichen Dinge zu meiden. Deshalb versuchte das zügellose Volk von Lot, den ehrenwerten Lot (Friede sei mit Ihm) und seine Familie aus ihrer Stadt zu vertreiben. Doch Allah machte diese Stadt zu Grunde, kurz nachdem der ehrenwerte Lot (Friede sei mit Ihm) auf Allahs Befehl die Stadt verlassen hatte, und schützte den ehrenwerten Lot (Friede sei mit Ihm) sowie die anderen wahren Gläubigen vor den Hetzern und den Erbarmungslosen. Die Erbarmungslosen sind in die Falle getappt, die sie selbst gestellt hatten. Der Erhabene Allah drückt diese Wahrheiten im 82. und 83. Vers des Kapitels Hud aus.
an-Naml-56: Doch die Antwort von seinem Volk war nichts anderes als: “Treibt die Familie von Lot aus dem Land hinaus, weil es Menschen sind, die rein bleiben wollen.
Gemäß dem edlen Koran ist eine der Fallen, die diejenigen, die von Allahs Weg abbringen, aufstellen, um die Gesandten unwirksam zu machen, die Vertreibung der Gesandten. Die Erbarmungslosen glauben, dass sie, indem sie den Gesandten und die wahren Gläubigen aus ihrem Wohnort vertreiben, deren Auflösung herbeiführen, sie schwächen und beseitigen können. Dieses Thema wird in zahlreichen Versen des edlen Korans mitgeteilt. Der ehrenwerte Lot (Friede sei mit Ihm) und seine Familie, sind nur ein Beispiel unter den in den Versen erwähnten Muslimen, die aus ihrer Heimat vertrieben werden sollten, weil sie inmitten der Hetzer ein sauberes und anständiges Leben führen wollten. Die spöttische Antwort seines Volkes, auf die Verkündung des ehrenwerten Lot (Friede sei mit Ihm), wird im edlen Koran wie folgt ausgedrückt: