VIERTER BEWEIS
as-Sadschda-24: Und von ihnen haben Wir Imame* bestimmt, die zum Hidayet* führen, weil sie die Geduld* besitzen und unseren Versen nah (im Range eines Hakkul Yakin*) stehen.
Jeder Gesandte, der als Hauptverantwortlicher zum Imam der Epoche ernannt wurde, ist definitiv ein Prophet. Aber ein Gesandter, der stellvertretend zum Imam der Epoche ernannt wurde, kann niemals ein Prophet sein.
-Im 52. Vers des Kapitels Al-Haddsch erwähnt der erhabene Allah den Gesandten der sich in der eingewilligten Weisung befindet und der stellvertretende Imam der Epoche ist und den Prophet Gesandten, der der hauptverantwortliche Imam der Epoche ist. Aus dem edlen Vers ist deutlich ersichtlich, dass diese beiden Begriffe unterschiedliche Bedeutungen haben.
al-Haddsch-52: Es hat keinen Gesandten* und Nebi* vor dir gegeben, der, wenn er sich (etwas) gewünscht hat, dass Satan seinem Antrag (Wunsch) nicht die Lüge zugefügt hätte. Aber Allah vernichtet (beseitigt) die Sache, die der Teufel zufügt. Dann macht Allah seine Verse muchkem* (verfestigt). Und Allah ist Alim*, Hakim* (Besitzer von Wissen und Hikmet*).
-Allah, der Erhabene, hat die Einflüsterungen des Satans vollständig von dem heiligen Gesandten, der unter der Weisung steht (der sich dem göttlichen Willen ergeben hat), der der stellvertretende Imam der Epoche ist, und von dem Prophet Gesandten, der der hauptverantwortliche Imam der Epoche ist, entfernt. Sowohl die Gesandtschaft als auch die Prophetie sind eine Gnade Allahs. Es kommt für niemanden in Frage weder die Gesandtschaft noch die Prophetie durch eigene Anstrengungen zu erlangen. Allah, der Erhabene, kann jeden Gesandten, den Er wünscht, erwählen und ihn aus Gnade zum stellvertretenden Imam der Epoche ernennen. Wiederum ist es die Aufgabe des erhabenen Allahs, den von Ihm gewünschten Propheten auszuwählen und ihn aus Gnade zum hauptverantwortlichen Imam der Epoche zu ernennen.
Aus all diesen Erklärungen verstehen wir, dass es nach dem edlen Koran unmöglich ist, dass ein Gesandter (Resul), der nicht die eingewilligte Weisung und die Einwilligung des Imams des Gegenwartgebets erlangt hat, ein Prophet (Nebi) sein kann. Dennoch leben zu allen Zeiten und unter allen Völkern Gesandte, die die Einwilligung nicht erreicht haben.
Der Gesandte Mehdi, der stellvertretende Imam der Epoche
Im 13. Vers des Kapitels Ad-Duchan spricht der erhabene Allah von einem Gesandten, der nach unserem Herrn, dem Propheten Mohammed Mustafa (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm) kommen wird. Dieser Gesandte ist Mehdi (Friede sei mit Ihm), der von Allah in der Endzeit beauftragt wurde, als die ganze Menschheit von einem Rauch der Unruhe umhüllt war. Mehdi ist ein heiliger Gesandter Allahs und definitiv kein Prophet.
In diesem Vers wird unser Herr, der Prophet (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm) aufgefordert, einen Tag zu beobachten, der noch nicht eingetreten ist und der in der Zukunft eintreten wird.
ad-Duchān-10: Warte du aber auf den Tag, an dem der Himmel einen deutlichen Rauch (Hader*) herbeiführen wird.
ad-Duchān-11: (Dieser Hader*) hat die (meisten) Menschen umhüllt. Dies ist eine schmerzende Pein.
In Ad-Duchan-10 und 11 wird von der heutigen Unruhe gesprochen, die alle Menschen umgibt. Heute sind alle Grundlagen der Religion zerstört, und die Menschen sind der Pein sowohl auf Erden als auch in der Hölle ausgesetzt. Im weiteren Verlauf des Verses wird der Gesandte Mehdi erwähnt, der der Imam der Epoche ist, der mit der Bekehrung im Zeitalter der Bekehrung, in dem wir leben, beauftragt wurde.
ad-Duchān-12: Unser Herr, nimm die Pein von uns. Wir sind wahrlich die Mümin*.
ad-Duchān-13: Zu ihnen kam ein Gesandter* der (alles) erläutert. Sie haben daraus keine Lehre gezogen (trotz des Gesprochenen vom Gesandten*).
ad-Duchān-14: Sie nannten (IHN) jedoch einen (vom Satan offenbarend*) „angelernten“ und einen „Verrückten“ und wandten sich danach von IHM ab.
Der im Kapitel Ad-Duchan erwähnte Gesandte ist auch ein Warner und sicherlich kein Prophet. Die Prophetie endete mit unserem Herrn, dem Propheten (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm). Die Heiligkeit und die Gesandtschaft werden jedoch nach unserem Herrn, dem Propheten (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm) bis zum Tag des Jüngsten Gerichts andauern. Die Tatsache, dass Mehdi (Friede sei mit Ihm), dessen Kommen von unserem Herrn, dem Propheten (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm) als frohe Botschaft übermittelt wurde, der Gesandte ist, wird in vielen Versen des Korans erklärt.
Es wurde gesagt, dass Mehdi (Friede sei mit Ihm) verrückt sei und Offenbarungen vom Satan erhalte, also vom Satan gelehrt werde, und diese Verleumdung wurde von der Mehrheit der Menschen geglaubt. Allerdings hat der erhabene Allah für diejenigen, die Ihm und Seinem Gesandten Fallen stellen wollten, eine Falle vorbereitet und damit der ganzen Menschheit bewiesen, dass Sein Gesandter der Gesandte in Ad-Duchan-14 ist. Diejenigen, die dachten, sie hätten den Gesandten in eine Falle gelockt, sind selbst in die Falle getappt.
Der erhabene Allah, gab seinem Gesandten den Namen „Mehdi“. Mehdi bedeutet derjenige, der die Bekehrung erreicht hat, derjenige, der als Mittel zur Bekehrung dient und derjenige, der zur Bekehrung führt. Zu einer Zeit, als die Bekehrung vergessen und von der religiösen Praxis entfernt wurde, beauftragte der erhabene Allah Seinen Gesandten Mehdi mit der Bekehrung. Diejenigen, die die fünf Säulen des Islam, die traditionelle religiöse Praxis, die sie von ihren Vätern gelernt hatten, für ausreichend hielten, nahmen die Einladung nicht an, obwohl sie mit der Verkündung des Gesandten Mehdi zur Bekehrung konfrontiert wurden, und machten sich stattdessen den Teufel und seine Freunde zu Freunden. Da der edle Koran der Wegweiser zur Bekehrung ist, haben diese Menschen den Koran verlassen, weil sie sich im irdischen Leben die Rückkehr zu Allah nicht gewünscht haben, welcher die Eingangstür zur Bekehrung ist.
Der erhabene Allah gebietet zu diesem Thema wie folgt:
al-Furqān-27: Und an jenem Tag wird sich der Tyrann in seine Hände beißen und sagen: „Hätte ich mir doch zusammen mit dem Gesandten* einen Weg angeeignet (der zu Allah führt).“
al-Furqān-28: Schande über mich, hätte ich mir doch jenen (jene Person) nicht als meinen Freund ausgesucht.
al-Furqān-29: Ich schwöre, dass er mich vom Dhikr* hat abweichen lassen, nachdem das Dhikr* (die Wissenschaft im Koran) zu mir kam und Satan ist derjenige, der die Hilfe für den Menschen verhindert.
al-Furqān-30: Und der Gesandte* sagte: „Oh mein Herr! Wahrlich, mein Volk hat diesen Koran verlassen (sich von diesem Koran getrennt).“
Der erhabene Allah verdeutlicht dieses Thema im Kapitel As-Sadschda 24 wie folgt:
Es ist gewiss nicht unser Herr, der Prophet (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm), der in Furkan-30 sagt: „Mein Volk hat den Koran verlassen“. Weil alle Weggefährten um unseren Herrn, den Propheten (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm), die nach seinen Lehren lebten, an den ganzen Koran glaubten. Der erhabene Allah gebietet zu diesem Thema folgendes:
Unser Herr, der Prophet (Allahs Segen und Friede sei mit Ihm) sagte zu diesem Thema Folgendes: „ Die Israeliten leiteten ihre Propheten. Wenn ein Prophet starb, folgte ihm ein anderer. Aber nach mir wird es keinen Propheten geben, nur Stellvertreter (Kalifen).“ (Bukhari, Kitabul Menakib)
Die hier erwähnten Gesandten (Resuls) sind Personen, die von Allah auserwählt wurden, um die eingewilligte Weisung zu erlangen, auch wenn sie keine Propheten sind (in Zeiten, in denen es keine Propheten gibt). In jeder Epoche wird nur eine Person für die eingewilligte Weisung ausgewählt und zu diesem Rang geführt.
-1.1.2.4 Die Propheten (Nebis) sind die Besitzer der eingewilligten Weisung durch Allah. Gemäß dem edlen Koran kann ein Gesandter, der diese eingewilligte Weisung durch Allah nicht erlangt hat, niemals ein Prophet (Nebi) sein.
Alle Propheten (Nebis) sind im Besitz der eingewilligten Weisung durch Allah. Die heiligen Gesandten (Reuls) können jedoch nur die 7 Stufen der Einwilligung erreichen, die im edlen Koran erwähnt werden. Sie sind nicht befugt, darüber hinaus zu gehen.
1. Die Einwilligung der wahren Gläubigen (Amenus) 2. Die Einwilligung zur Bindung 3. Die Einwilligung derer, die zu Allah zurückgekehrt sind 4. Die Einwilligung der Leibergebenen 5. Die Einwilligung der Besitzer der permanenten Wiederholung von Allahs Namen (Ulul Elbab) 6. Die Einwilligung der vollkommenen Reifung (Irschad) 7. Die Einwilligung der Allerheiligkeit (Salah)
Eben diese 7 Phasen der Einwilligungsstufen sind der Endpunkt, den alle Gesandten (Resuls) erreichen können. Es ist jedoch nur einer Person unter ihnen möglich, die eingewilligte Weisung durch Allah zu erreichen. In Zeiten, in denen es Propheten (Nebis) gibt, ist dies ein besonderes Ereignis für den Propheten (Nebis), und in Zeiten, ohne Propheten, ist es ein besonderes Ereignis für den heiligen Gesandten (Resuls), der zum Imam der Epoche auserwählt wird.
Der erhabene Allah gebietet diesbezüglich folgendes:
al-Ma'ida-109: An jenem Tag, wenn Allah die Gesandten* versammeln und ihnen befehlen wird „Welche Antwort wurde euch gegeben?“, werden (sie) sagen: „Wir haben keine Kenntnis. Wahrlich, Du bist derjenige, der die Dinge im Gayb* am besten kennt!“.
al-Dschinn-26: Er (Allah) kennt das Gayb*. Aber Er enthüllt (erläutert) das Gayb* niemandem.
al-Dschinn-27: Außer (diejenigen, die es erreicht haben, ihre Vollmacht* über sich bereitwillig Allah zu übergeben) von den Gesandten*, mit denen Er zufrieden* ist. Wahrlich überführt Er in diesem Fall vor und hinter ihnen Beobachter, damit
Die Gesandten Allahs, denen Allah das Verborgene offenbarte, sind die Gesandten, die die Einwilligung erreicht haben. In diesem edlen Vers werden zwei Arten von Gesandten erwähnt.
1. Die Gesandten (Resuls), die Allahs Einwilligung erreicht haben 2. Die Gesandten (Resuls), die Allahs Einwilligung nicht erreicht haben.
Es ist undenkbar, dass ein Prophet nicht die Einwilligung Allahs erhalten hat. Deshalb können Gesandte, die die Einwilligung Allahs nicht erhalten haben, keine Propheten sein. Die Behauptung, man könne kein Gesandter (Resuls) sein, ohne ein Prophet (Nebi) zu sein, ist daher eine Verfälschung und ein Aberglaube, der die heutige religiöse Lehre zum Scheitern verurteilt.
Im 73. edlen Vers des Kapitels Al-Anbiya erwähnt der erhabene Allah die Propheten (Nebis) Imame, die die Besitzer der eingewilligten Weisung sind.
al-Anbiyā-73: Und Wir machten sie zu Imamen*, die auf unseren Befehl zum Hidayet* führen (die Geister* vor dem Tod zu Allah führen). Und ihnen offenbart* Hayr* zu verrichten, das rituelle Gebet* zu verrichten und die Sakaat* zu zahlen. Und sie wurden Unsere Diener*.
Alle Prophet (Nebi) Gesandten waren die hauptverantwortlichen Imame der Epoche, in der sie lebten. Alle hauptverantwortlichen Imame der Epoche sind die Besitzer der Gesetzesbücher. Die Gesetzesbücher, die Allah den Prophet (Nebis) Gesandten gegeben hat, enthalten die gesetzlichen Vorschriften, die alle Menschen binden (Bakara-213).
Da jeder Prophet (Nebi) Gesandte der Besitzer des Gesetzesbuches und natürlich auch der Gesandte seines Volkes ist, ist dieser Gesandte ein Segen für die Gläubigen, die sich die Rückkehr zu Allah wünschen und sich mit Gaben an Ihn gebunden haben, wie es im 164. Vers des Kapitels Al-Imran heißt.
al-Imrān-164: Ich schwöre, dass Allah einen Gesandten* unter Ihnen (aus ihrer Mitte, aus ihrem eigenen Volk), als Gabe* (den Geist* des Imam der Epoche*) über die (Häupter der) Mümin*, beaßt*. Der ihnen seine (Allahs) Verse vorliest, sie teil reinigt und sie das Buch und Hikmet* lehrt. Vorher (bevor sie sich das Erreichen von Allah gewünscht haben) befanden sie sich wirklich auf einem offensichtlichen Irrweg*.
Der Gesandte ist zugleich ein Fürsprecher für diejenigen, die sich in ihrem irdischen Leben an ihn gebunden haben. In jeder Epoche gibt es eine Person, die zum Beamten und Absolventen der Fürsprache ernannt wurde. Wenn ein Prophet lebt, ist er natürlich der eigentliche Imam der Epoche. Aufgrund der Unterbrechungszeit zwischen den Propheten ist jedoch während ihrer Abwesenheit derjenige, der unter den Gesandten der Völker ausgewählt wird, der stellvertretende Imam der Epoche. Er ist derjenige, der zum Beamten und Absolventen der Fürsprache ernannt wurde.
Wie es jedoch im 53. Vers des Kapitels Al-A'raf offenbart wird, wird es für diejenigen, die im irdischen Leben sich die Rückkehr zu Allah nicht wünschen, keinen heiligen Lehrer geben. Daher gibt es für sie im irdischen Leben auch keinen Fürsprecher. Das irdische Leben ist der Acker des Jenseits. Es ist sinnlos, auf die Ernte im Jenseits zu warten, wenn man nicht hier auf dem Acker sät. Der erhabene Allah sagt im 53. edlen Vers des Kapitels Al-Araf, dass diejenigen, die sich im irdischen Leben die Rückkehr zu Allah nicht wünschen, ihre Seele in den Verlust stürzen.
al-A'rāf-53: Schauen sie nur auf seine Interpretation. Die es noch früher vergaßen, werden an dem Tag, an dem seine Interpretation (Auslegung) kommt, sagen: „Die Gesandten* unseres Herrn kamen mit Hak*. Gibt es denn für uns noch jene, die Schefaat* machen, damit sie Schefaat* für uns halten. Oder wenn wir (zur Erde) zurückgeschickt werden würden, würden wir etwas anderes tun, als was wir taten“. Sie haben ihre Seelen* in den Verlust gestürzt. Und die Dinge, die sie erdichteten, haben sich von ihnen getrennt.
Der erhabene Allah spricht auch von den heiligen Imamen in seinem edlen Koran.
In jeder Epoche wählt der erhabene Allah einen der Gesandten der Völker als Imam der Epoche aus. Der ausgewählte Imam der Epoche besitzt auch die eingewilligte Weisung durch Allah. Unser Herr, der die Gesandten der Völker nicht über das Verborgene informiert, informiert den heiligen Gesandten, der der Imam der Epoche ist, über das Verborgene. Während der Prophet Gesandte der hauptverantwortliche Imam der Epoche ist, ist der heilige Gesandte der stellvertretende Imam der Epoche. Der erhabene Allah gebietet diesbezüglich:
al-Imrān-179: Allah wird die Mümin* nicht in dem Zustand (in dem Zustand wo die die mümin* sind mit denen die so tun als ob sie mümin* seien, beieinander sind) verlassen, in dem ihr euch befindet, bis Er die Bösartigen (Schlechten) von den Reinen (den Mümin* vom mümin* Scheinenden) getrennt hat. Und Allah wird euch nicht dem Gayb* muttali* machen (euch das Gayb* nicht mitteilen). Doch Allah wählt von Seinen Gesandten*, wen Er will aus (und teilt das Gayb* diesem Gesandten* mit). Glaubt darum mit Iman* an Allah und an Seine Gesandten*. Und wenn ihr amenu* und der Besitzer des Takwas* werdet, dann wird es „große Belohnung“ für euch geben.
as-Sadschda-24: Und von ihnen haben Wir Imame* bestimmt, die zum Hidayet* führen, weil sie die Geduld* besitzen und unseren Versen nah (im Range eines Hakkul Yakin*) stehen.
In den Unterbrechungszeiten, in denen es keine Propheten (Nebis) gibt, ist derjenige, den Allah aus den Gesandten (Resul) der Völker auswählt und und Ihn über das Verborgene informiert, der Imam der Epoche und zugleich der Stellvertreter (Kalif) Allahs.
al-Imrān-119: Eben so seid ihr (Mümin*), ihr liebt sie und sie lieben euch nicht und ihr glaubt mit Iman* an das ganze Buch. Und als sie euch begegneten, sagten sie: „wir haben mit Iman* geglaubt“. Als sie allein waren haben sie vor Wut gegen euch in ihre Fingerspitzen gebissen. Sag: „Sterbt vor Wut“. Wahrlich, Allah weiß am besten, was sich in den Herzen befindet.