5.3 Die Anschluldigung schwarze Magie auszuüben

Die Verse des edlen Korans zeigen uns, dass jene, die sich die Rückkehr zu Allah nicht wünschen eine weitere charakteristische Besonderheit besitzen. Diese Personen können nicht hinnehmen, dass der Gesandte bei seiner Verkündung zur Bekehrung Erfolg hat und das die Folgenden, die sich gebunden haben, ihm gegenüber Liebe und Respekt empfinden. Obwohl ein großer Teil des Volkes gegen den Gesandten war, leisteten einige von ihnen der Einladung des Gesandten Folge und wurden zu Gläubigen, indem sie während des irdischen Lebens die Rückkehr zu Allah wünschten. Sie haben die Wahrheiten verstanden, die der Gesandte verkündet hat, und sie haben sich an ihn gebunden. Die Gläubigen sind sich dessen bewusst, dass der Gesandte (Resul) der Gesandte Allahs ist und auf seinen Befehl handelt. Deshalb sind sie ihm gegenüber mit großer Treue, Respekt und Liebe verbunden.

Diese Situation ist für die Hetzer, die vom Weg Allahs abhalten, schwer zu verstehen. Für sie ist das, was der Gesandte berichtet, nichts anderes als erfundene Geschichten der Vorfahren, wie es im Vers 83 des Kapitels Al-Mu'minun mitgeteilt wird.

al-Mu'minūn-83: Ich schwöre, dass uns das verheißen wurde und zuvor auch unseren Vätern. Das ist nur eine Legende der Früheren.

Gerade an diesen Wahrheiten, die von den Sündern (Schuldigen) als “Märchen” angesehen werden, halten die Gläubigen mit großer Verbundenheit fest. Die Hetzer, die dies nicht verstehen oder akzeptieren können, versuchen die Überzeugungskraft des Gesandten zu erklären, indem sie ihn der schwarzen Magie beschuldigen.

Nach dieser Behauptung, die sie häufig verwenden, unterzieht der Gesandte die Menschen in seiner Umgebung einer Gehirnwäsche und belastet sie mit schwarzer Magie. Im edlen Koran wird die Verleumdung der Hetzer wie folgt betont:

Yūnus-2: Ist es den Menschen seltsam (merkwürdig) vorgekommen, dass Wir einem Manne unter ihnen offenbart* haben, dass er „die Menschen warnen und den Amenus* (jene, die sich wünschen vor dem Tod Allah zu erreichen) die frohe Botschaft verkünden“ möge? Wahrlich, für sie gibt es in der Gegenwart ihres Herrn den Rang der Treuen*. Die Kafir* sprachen: “Wahrlich ist er, gewiss ein offenkundiger Zauberer.“

Sad-4: Und es erschien ihnen sonderbar (sie wunderten sich), dass ein Warner* aus ihren eigenen Reihen zu ihnen kam. Und die Kafir* sagten: „Das ist ein sehr lügnerischer Zauberer“.

Sad-5: „Macht er die Götter zu einem einzigen Gott? Wahrlich, das ist wirklich etwas Sonderbares (Erstaunliches).“

Dieselbe Anschuldigung wurde auch gegen den ehrenwerten Moses (Friede sei mit Ihm) erhoben. Der Erhabene Allah teilt diese Situation in den Versen Adh-Dhāriyāt 38, 39 und Al-Araf 109 mit.

adh-Dhāriyāt-38: Und bei Hz.* Moses (gibt es auch Beweise). Wir sandten ihn zum Pharao mit einem offensichtlichen Sultan* (mit einem Wunder).

adh-Dhāriyāt-39: Er wandte sich jedoch mit denjenigen aus seiner Umgebung ab und sagte: “Er ist ein Zauberer oder ein Medschnun*”.

al-A'rāf-109: Die Vorderen des Volkes vom Pharao sprachen: „Wahrlich, das ist ein wirklich weiser Zauberer (der es sehr gut weiß).“

Im edlen Koran wird in den Versen 52 und 53 des Kapitels Adh-Dhariyat erklärt, dass die Anschuldigung hinsichtlich “schwarzer Magie” unter den Hetzern beinahe zur Tradition geworden ist.

adh-Dhāriyāt-52: So ist es, auch die vor ihnen haben nichts anderes als “Zauberer oder Medschnun*“ über den (zu ihnen) gekommenen Gesandten* gesagt.

adh-Dhāriyāt-53: Haben sie es einander vermacht (dem Gesandten* zu sagen, dass er ein „Zauberer oder ein Medschnun*“ ist)? Nein, sie sind ein zügelloses Volk.