6.4 Ihr Versuch, den Gesandten zu töten

Wie aus diesem Vers hervorgeht, können die Erbarmungslosen weder den Gläubigen noch dem Gesandten einen Schaden zufügen, es sei denn, Allah möchte es.

al-Ma'ida-67: O Gesandter*! Verkünde (gib bekannt), was dir von deinem Herrn hinab gesandt wurde. Wenn du es nicht tust, so hast du Seine Gesandtschaft* (was Er dir gesandt hat) nicht verkündet (verlauten lassen). Und Allah schützt dich vor den Menschen. Wahrlich, Allah führt das Volk der Kafir* nicht zum Hidayet*.

Wie es im 67. Vers des Kapitels Al-Maidah betont wird, stehen die Gesandten unter dem Schutz Allahs.

al-'Ankabut-24: Die Antwort seines Volkes (zu Abraham (A.S)) war dennoch nichts anderes als: „Tötet ihn oder verbrennt ihn!“ Daraufhin rettete Allah ihn aus dem Feuer. Hierin sind wahrlich Verse (Lehren) für ein mümin Volk.

Das Volk des ehrenwerten Abraham (Friede sei mit Ihm) hingegen war so bösartig, dass sie den gesegneten Propheten, der ihre Götzen zerschlug und verachtete, ins Feuer warfen. Doch die Bemühungen der Erbarmungslosen, die sich die Rückkehr zu Allah nicht wünschten, Abraham (Friede sei mit Ihm) zu verbrennen, scheiterten, und Allah rettete Seinen Gesandten auf wunderbare Weise aus dieser Situation, die ausweglos schien.

Die Erbarmungslosen verfügen auch über Methoden, die sie anwenden, wie z.B. die Entführung und Inhaftierung an einem Ort, mit dem Ziel, die Gesandten außer Gefecht zu setzen und zu töten. Wie bereits erwähnt, wurde zum Beispiel der ehrenwerte Yusuf (Friede sei mit Ihm) von seinen Brüdern in einem Brunnen zurückgelassen, wo er unter den dort herrschenden Bedingungen, wie Hunger und Durst, dem Tod ausgesetzt war. 

al-Qasas-20: Und da kam vom äußersten Ende der Stadt ein Mann hergelaufen. Er sagte: „Oh Moses! Die Führer (des Volkes) beraten sich, um den Befehl unbedingt zu geben dich zu töten. Verlasse also sofort (die Stadt). Wahrlich, ich bin von denen, die dir Ratschläge geben.“

Während der Pharao und sein engster Kreis Pläne schmiedeten, um den ehrenwerten Moses (Friede sei mit Ihm) zu töten, wurde der ehrenwerte Moses (Friede sei mit Ihm) mit Allahs Hilfe über ihre Pläne informiert und konnte entkommen.  

Hūd-91: Sie sagten: „O Schoäb, wir haben das meiste von dem, was du gesagt hast, nicht verstanden! Und wir sehen dich unter uns tatsächlich als schwach an. Und wäre nicht deine Truppe (die Gruppe, die dich unterstützt) gewesen, hätten wir dich unbedingt gesteinigt. Und du bist uns gegenüber nicht überlegen.“

Eine der erbarmungslosen Fallen, die die Leugner, die sich selbst die Rückkehr zu Allah nicht wünschen und andere daran hindern, ist es, die Gesandten, die die hervorragendsten und tugendhaftesten Menschen auf Erden sind, töten zu wollen. Die führenden Erbarmungslosen haben nahezu in allen Epochen zu dieser Methode gegriffen. Um den Gesandten und die Gläubigen, die an ihn mit Gaben gebunden waren, vom Weg abzubringen, haben sie einige von ihnen getötet oder versucht, sie zu töten. Sie glaubten, durch die Ermordung der Gesandten die Religion Allahs auslöschen und so auch die anderen Gläubigen von ihrem Glauben abbringen zu können. Der Wunsch seines Volkes, den ehrenwerten Schuaib (Friede sei mit Ihm) zu steinigen und zu töten, ist ein deutliches Beispiel für den tiefen Hass und die Feindschaft, die die Leugner gegenüber denen hegen, die auf dem Weg Allahs sind. Der Erhabene Allah teilt uns dieses Thema im edlen Koran wie folgt mit: