Auf Persisch bedeutet M I H R „Sonne“.
In dem Zeitalter der Bekehrung, in dem wir leben, ist der Gesandte Mehdi der Imam der Epoche. Er ist zugleich Vorstandsvorsitzender der MIHR-Stiftung, die er am 20. September 1989 gegründet hat.
Der Begriff „MIHR” stammt aus dem Persischen und bedeutet „Sonne”. Er weist darauf hin, dass die Bekehrung im Koran, die vergessen wurde, sich von Westen aus über die ganze Welt verbreiten wird. In der Endzeit, wenn Grausamkeit und Ungerechtigkeit überall herrschen (die Zwietracht, die den Himmel erfüllt), wird jemand, von dem gesagt wird, er stamme aus der Familie des Propheten, die Erde mit Gerechtigkeit erfüllen und den Islam zur Geltung bringen. Dieser Hinweis bezieht sich auf den Gesandten Mehdi, die Sonne der Bekehrung (MIHR).
Den Muslimen wird hier von Allah mitgeteilt, dass das Jüngste Gericht erst eintreten wird, wenn das römische Konstantinopel durch Lobpreisung (Tesbih) und Verherrlichung (Takbir) erobert wird, indem man „SubḥānAllāh” (Gepriesen sei Allah) und „Allāhu akbar” (Allah ist der Größte) spricht. In der bekannten Überlieferung über die Eroberung Istanbuls hat unser Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) jedoch auch erwähnt, dass dieser Ort durch einen Krieg eingenommen wird. Der Unterschied zwischen den beiden Überlieferungen zeigt sich sehr deutlich in den Formulierungen. Dort heißt es: „Konstantinopel wird gewiss erobert werden; wie gesegnet ist doch der Kommandant, der es erobern wird, und wie gesegnet ist sein Heer!“ Das bedeutet, dass die Eroberung Istanbuls durch ein Heer, einen Kommandanten und einen Krieg erfolgen wird. Und so ist es auch eingetreten. Das ist erfüllt. Hier wiederum wird berichtet, dass auch „das römische Konstantinopel“, also Rom, erobert wird und die Bekehrungssonne des Islams im Westen aufgehen wird.
In dieser edlen Überlieferung verkündet unser Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) nicht nur die frohe Botschaft von der Eroberung Istanbuls, sondern eine weitere: Der erhabene Allah teilt seinen gläubigen Dienern, die sich die Rückkehr zu Ihm wünschen, sich von der Beigesellung befreien und ihn preisen, mit, dass das Jüngste Gericht nicht eintreten wird, solange er die Eroberung des römischen Konstantinopels nicht mit Lobpreisung (Tesbih) und Verherrlichung (Tekbir) zuteil werden lässt. In der edlen Überlieferung wird ausdrücklich von „el-Kostantîniyyetir-Rûmiyye” gesprochen, womit das römische Konstantinopel, also die Stadt Rom, gemeint ist. In anderen Überlieferungen heißt es: „Diejenigen, die Rom umzingeln, werden Lobpreisungen und Verherrlichungen sprechen, und Rom wird erobert werden.“
„Lâ tekûmus-sâ‘ah, hattâ yeftehallâhu ‘alâ-l-mu’minîna-l-kostantîniyyata-r-rûmiyyata bi-t-tesbîhi wa-t-tekbîr.“ (Daylemi)
Wie von Amr Ibn-i Avf berichtet:
„Die Sonne wird im Westen aufgehen und alle Menschen werden glauben. Doch der Glaube derer, die zuvor nicht geglaubt haben, wird ihnen dann keinen Nutzen mehr bringen.“(Tecrid-i Sarih Tercümesi, XII, 307; Muslim, Kitab al-Fitan, 118)
as-Sadschda-29: Sprich: „Am Tag der Eroberung(am jüngsten Tag) wird den Leugnern (die sich die Rückkehr zu Allah nicht wünschen) ihr Glaube keinen Nutzen bringen und ihnen wird keine Frist gegeben“.
as-Sadschda-28 Und sie sagen: „Wenn ihr von den Treuen seid, wann ist diese Eroberung?“
Der falsche Messias ist der letzte Stellvertreter des Teufels auf Erden. Wer sich im irdischen Leben nicht die Rückkehr zu Allah wünscht, dient damit dem Teufel und zugleich auch dem falschen Messias, seinem Stellvertreter auf Erden. Der falsche Messias, der behauptet, Gott zu sein, wird von Jesus (Friede sei auf ihm) getötet werden. Für diejenigen jedoch, die bis zu seinem Tod an seiner Seite sind und ihm folgen, ist das Tor der Buße verschlossen, wie der erhabene Allah uns in den Versen 28 und 29 der Sure as-Sadschda mitteilt.
In der heutigen Zeit, in der der Wunsch, zu Allah zurückzukehren, nicht in der Praxis existiert, genügt es nicht, an Allah zu glauben und die fünf Säulen des Islam zu praktizieren, um die Errettung zu erlangen. Wenn die erste Phase des Islams, nämlich der Wunsch zu Allah zurückzukehren fehlt, dann nützt diesen Menschen ihr Glaube natürlich nichts. Für diese Menschen, die sich im irdischen Leben die Rückkehr zu Allah nicht wünschen, wird das Tor der Buße, das die zweite Phase des Islams darstellt und vor dem heiligen Lehrer vollzogen wird, selbstverständlich verschlossen sein.
Zu den großen Zeichen des Jüngsten Gerichts, von denen in den Überlieferungen berichtet wird, gehört, dass die Sonne im Westen aufgehen wird. Dann wird auch das Tor der Buße geschlossen. Unser Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sprach diese Überlieferung zwar in Arabien aus, doch sie bezieht sich auf die Türkei, das Land, in dem der Mehdi, die „Sonne der Bekehrung“, geboren wird. Von der Türkei aus gesehen liegt Europa im Westen. Die Tatsache, dass die Einheit der Religion aus dem Bündnis zwischen dem Mehdi (Friede sei mit ihm) und dem ehrenwerten Jesus (Friede sei mit ihm) in Rom zustande kommen wird, bestätigt, dass die Sonne im Westen aufgehen wird. Auch von Asien aus gesehen liegt die Türkei im Westen. Und westlich eines jeden Landes befindet sich wiederum ein anderes Land. Wenn der Westen den Islam annimmt, bedeutet das, dass die ganze Welt beginnt, die einzige Religion Allahs zu leben, die Hanif-Religion, die im Arabischen als Islam bezeichnet wird. Denn jedes Land liegt vom Standpunkt eines anderen aus im Westen; schließlich ist die Erde rund. In einer edlen Überlieferung heißt es: „Wenn die Sonne im Westen aufgeht, wird das Tor der Buße geschlossen. Der Glaube des Glaubenden wird ihm dann keinen Nutzen mehr bringen.“
10.5 – IM ZEITALTER DER BEKEHRUNG WIRD DIE SONNE DER BEKEHRUNG, MEHDI (FRIEDE SEI AUF IHM), ZUSAMMEN MIT JESUS (FRIEDE SEI AUF IHM) ROM EROBERN, UND DIE SONNE WIRD IM WESTEN AUFGEHEN.