al-Furqān-30 Und der Gesandte sagte: „Oh mein Herr! Wahrlich, mein Volk hat sich von diesem Koran losgelöst (sich von diesem Koran getrennt).“

„Sehr furchtbare Situationen und schlimme Szenen werden zu sehen sein. Die Zwietracht setzt sich nacheinander fort. (Ali Bin Hüsameddin El Muttaki, Celaleddin Suyuti’nin Tasnifinden Hadîsler - Ahir Zaman Mehdisinin Alâmetleri, Kahraman Neşriyat, s. 36)

„Eine Zwietracht tritt in Erscheinung, und weitere folgen ihr.“ (Kitab-ul Burhan fi Alâmet-il Mahdiyy-il Endzeit, S. 26)

Dass die Zeichen des Jüngsten Gerichts nacheinander auftreten, deutet darauf hin, dass Mehdi (Friede sei auf ihm) bereits gekommen ist. Den genauen Zeitpunkt des Jüngsten Gerichts kennt nur Allah. Es gibt jedoch Ereignisse und Zeichen, die sich vor dem Jüngsten Gericht ereignen.

Muhammad-18: Oder warten sie demnach auf etwas anderes, als auf die Ankunft „dieser Stunde“? Wo seine Vorzeichen (Zeichen) doch eingetroffen sind. Doch was (nutzt) die Erinnerung (an diese Stunde), wenn sie über sie gekommen ist?

„Die Zeichen des Jüngsten Gerichts treten aufeinanderfolgend ein, wie Perlen, die auf einer Schnur angereiht sind und hintereinander reißen.“ (Ramuz-El Ehadîs, 277/6; Camiü’s-Sagir, 3/167)

Die Zeichen des Jüngsten Gerichts sind zugleich auch die Zeichen für das Erscheinen des Mehdi (Friede sei auf ihm). Eines der zehn großen Zeichen des Jüngsten Gerichts, die unser Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) in seinen Überlieferungen genannt hat, ist die alles umfassende Zwietracht. Unser erhabener Herr erläutert das Ereignis in den Versen 10 bis 14 der Sure ad-Duchan:

ad-Duchān-10 Beobachte den Tag, an dem der Himmel einen deutlichen Rauch (die Zwietracht) herbeiführen wird.

ad-Duchān-11 Diese (Zwietracht) hat die (meisten) Menschen umhüllt. Dies ist eine schmerzende Pein.

ad-Duchān-12 Unser Herr, nimm die Pein von uns. Wir sind wahrlich Gläubige.

ad-Duchān-14 Zu ihnen kam ein Gesandter der (alles) erläuterte. Sie haben (trotz des Gesprochenen vom Gesandten)keine Lehre gezogen.

In den Überlieferungen, die von den Zeichen des Erscheinens des Mehdi (Friede sei auf ihm) berichten, wird erklärt, dass diese Zeichen nacheinander auftreten werden, wie die Perlen eines Rosenkranzes, die hintereinander aufgereiht sind. Tatsächlich sehen wir, dass diese Zeichen genau so eintreten, wie es unser Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) mitgeteilt hat. Gemäß den Überlieferungen nehmen Chaos und Anarchie in der Welt zu, Zwietracht folgt aufeinander, Massaker und große Katastrophen ereignen sich, Armut und Hunger breiten sich aus und die Menschen leiden unter großer Not. Dass all diese Zeichen in der heutigen Zeit, also im Zeitalter der Bekehrung, nacheinander auftreten, zeigt deutlich, dass wir uns in der Zeit des Mehdi (Friede sei mit ihm) befinden, auf dessen Kommen die Muslime seit Jahrhunderten warten.

ad-Duchān-14 Sie nannten (IHN) jedoch einen (vom Teufel offenbarend) „Eingeflüsterten“ und einen „Verrückten“ und wandten sich danach von IHM ab.

Nachdem unser Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) die Verse 10 bis 14 der Sure ad-Duchan gelesen hatte, erhob er seinen Haupt und sagte zu seinen Weggefährten: „Dies ist die Zeit (womit er auf die Endzeit hinwies, in der die alles umfassende Zwietracht auftreten wird), in der das Wissen aufgehoben wird.“

Ziya bin Lebit fragte: „O Gesandter Allahs, wie kann das Wissen (der edle Koran) beseitigt werden, wo wir ihn doch lesen und unseren Kindern lehren?“ Der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) antwortete und wies auf die Falle hin, in die schon Juden und Christen geraten waren: „Welchen Wert haben Thora und Bibel für sie, wenn sie sie zwar besitzen, aber nicht danach leben?“

Die folgenden Überlieferungen unseres Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) belegen dieses Thema: 

„Es wird eine Zeit kommen, in der nur das äußere Bild des edlen Korans und der Name des Islams bestehen bleiben. Obwohl sie die am weitesten vom Islam entfernten Personen sein werden, werden sie mit islamischen Namen angesprochen. Ihre Moscheen werden von außen prachtvoll erscheinen, doch in Bezug auf die Bekehrung werden sie in einem schlechten Zustand sein.“

Abdullah ibn Amr ibn al-As (Möge Allah zufrieden mit ihm sein) erwähnte: „Ich habe den Gesandten Allahs (Frieden und Segen seien auf ihm) sagen hören: „Allah nimmt das Wissen (den edlen Koran) nicht weg, indem Er es den Menschen entreißt. Im Gegenteil, er nimmt das Wissen weg, indem er den Weisen (den Besitzern der Preisung, die die permanenten Preisung erreicht haben), das Leben nimmt. Dann wird es unter ihnen keine Weisen (Besitzer der Preisung)  mehr geben. Die Menschen werden die Unwissenden als Führer nehmen. Sie werden ihnen Fragen stellen und sie werden ohne Wissen Urteile fällen. So führen sie sich selbst und andere in die Irre.“

Nach dem Tod unseres Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) wurden die Weggefährten, die den Islam nach dem Koran lebten, und später auch ihre Nachfolger (Tabi'in) sowie deren Nachfolger (Taba' at-Tabi'in) immer weniger, weil sie in Kriegen oder auf natürliche Weise starben. Als es keine Weisen mehr unter ihnen gab, nahmen sich die Menschen Unwissende als Führer. Sie stellten ihnen Fragen, und diese urteilten ohne Wissen. So blieben sie selbst in der Finsternis und sorgten durch ihre Mutmaßungen dafür, dass auch diejenigen, deren Bekehrung sie verhinderten, in der Finsternis blieben. Auch heute noch halten unsere bekannten religiösen Führer die Menschen auf der Grundlage ihrer Mutmaßungen von der Bekehrung ab.

Dieses Ereignis spielte sich im Jahr 1996 in einer Fernsehsendung auf Kanal 6 ab. Viele Zuschauer wandten sich von unserem ehrenwerten Meister ab. Sie wurden dabei von Prof. Yaşar Nuri Öztürk, Hüseyin Hatemi, Ayhan Songar und Hüseyin Atay beeinflusst, die Mehdi (Friede sei auf ihm), den Allah im Zeitalter der Bekehrung beauftragt hatte, verleugneten. Trotz der dreifachen Aussage unseres ehrenwerten Meisters: „Wenn ihr euch die Rückkehr zu Allah wünscht, werdet ihr gewiss in Sein Paradies eintreten“, zogen sie nicht die nötige Lehre daraus. Unser ehrenwerter Meister erklärte wiederholt, dass man sich vom Koran losgelöst habe und nicht mehr von der islamischen Gemeinschaft gelebt wird, genau wie es im 30. Vers der Sure al-Furkan zum Ausdruck kommt. 

al-Furqān-27 Und an jenem Tag wird sich der Grausame in seine Hände beißen und sagen: „Hätte ich doch zusammen mit dem Gesandten einen Weg (der zu Allah führt) angenommen .“

al-Furqān-28: Schande über mich, hätte ich mir doch jenen (jene Person) nicht als meinen Freund ausgesucht.

al-Furqān-29 Ich schwöre, dass er mich von der Preisung abgebracht hat, nachdem die Preisung (die Wissenschaft im Koran) zu mir kam und der Teufel ist derjenige, der die Hilfe für den Menschen verhindert.

Unser erhabener Herr hat 1996 in der Sendung von Hulki Cevizoğlu auf Kanal 6 dem gesamten türkischen Volk bewiesen, dass der Gesandte, von dem in diesen Versen die Rede ist, unser ehrenwerter Meister ist.

4.1- DIE ZEICHEN DES ZEITALTERS DER BEKEHRUNG, WELCHES DIE ZEIT DES MEHDI (FRIEDE SEI AUF IHM) IST, EREIGNEN SICH NACHEINANDER