Geschichten aus dem wahren Leben
„Damals war ich drogenabhängig, heute diene ich Gott. Das ist eine große Ehre für mich, und ich bin sehr glücklich darüber.“
Bevor ich mir die Rückkehr zu Gott gewünscht habe, war ich völlig verloren und sehr unglücklich. Irgendwie existierte ich einfach nur, aber ich lebte nicht. Ich war mir selbst fremd, kannte weder meine Seele noch meinen Geist. Auch den Einfluss des Teufels erkannte ich nicht. Seine Gedanken hielt ich für meine eigenen, seine Stimme klang wie meine. Der Konflikt in mir hörte einfach nicht auf und ich traf ständig falsche Entscheidungen.
Ich steckte tief in der Drogensucht. Körperlich ging es mir immer schlechter. Da ich die Oberschule abgebrochen hatte, konnte ich nicht studieren. Durch die Sucht hatte ich nichts mehr im Griff. Meine Familie war sehr traurig, es tat ihnen weh, mich so zu sehen. Und obwohl ich da raus wollte, wusste ich einfach nicht wie. Ich konnte keine klaren Entscheidungen mehr treffen und hatte das Gefühl, die Kontrolle über mich verloren zu haben.
Nach dem Militärdienst kam ich mit falschen Leuten in Kontakt. Ich nahm Drogen, trank viel Alkohol und war in Diebstähle und Drogenhandel verwickelt. Als ich eines Tages allein in einem verlassenen Haus war, nahm ich wieder Drogen. Ich schloss meine Augen und stand einfach nur da. Plötzlich war da dieser Moment, als hätte Gott mein Herz berührt. Es war, als hätte sich zum ersten Mal etwas in mir bewegt. Ganz von selbst flüsterte ich: „Gott, ich will dieses Leben nicht mehr. Ich will für dich leben.“ Und plötzlich fühlte ich etwas, das mich glücklich machte. Zum ersten Mal hatte ich nicht mehr das Gefühl, allein zu sein. Da wusste ich, dass das nur von Gott stammen konnte.
Während ich weiter Drogen nahm, ging mir das Geld aus. Ich war so weit, dass ich überlegte, ein paar Dinge von zu Hause mitzunehmen und gegen Drogen einzutauschen, Tee, Zucker, Mehl … Als ich gerade dabei war, die Sachen einzupacken, fiel mir plötzlich eine Stimme in mir auf. Sie sagte: „Nimm das auch, und das auch noch!“ Später erkannte ich, dass es nicht meine Stimme war, sondern die des Teufels. In diesem Moment hatte ich ihn durchschaut und wandte mich an Gott: „Herr, ich kann meinen Willen nicht nutzen. Aber wenn Du mir gezeigt hast, was hier geschieht, dann kannst Du mich auch aus den Händen dieses Teufels befreien.“ Einige Zeit später, eines Nachts, als ich gerade einschlafen wollte, hörte ich plötzlich eine Stimme in mir, die mir sagte, dass der Tag gekommen sei. Diese Stimme war anders. Sie war klar, liebevoll, kraftvoll, ich spürte, dass sie von Gott kam. Da sprach ich: „O mein Herr, ich habe viel durchgemacht. Du willst mich retten. Du willst mich und ich will Dich. Ich will für Dich sein.“ Es war, als hätte jemand in mir ein Licht angezündet. Als wäre ich aus der Dunkelheit ins Licht getreten.
Tief in mir wusste ich, dass ich jemanden finden musste. Ich brauchte einen Heiligen. Obwohl ich gerade erst am Knie operiert worden war, suchte ich überall nach einem heiligen Lehrer. Ich hatte das Gefühl, dass Gott mich gehört hatte. Eines Tages saß ich zu Hause, der Fernseher lief und ich schaltete einfach durch die Kanäle. Plötzlich sah ich einen Mann, der so liebevoll von Gott sprach, dass ich sofort wusste: Das ist er.
Als ich ihm zuhörte, begann ich Gott von ganzem Herzen zu danken und wünschte mir, die Rückkehr zu Ihm Und als dieser Wunsch fest in meinem Herzen verankert war, befreite mich Gott aus dieser Abhängigkeit. Er holte mich augenblicklich aus diesem Freundeskreis heraus. Ehrlich gesagt, musste ich nichts dafür tun. Es war, als hätte er mich an der Hand genommen und das Band zum Teufel durchtrennt. Es war wie ein Wunder, das ich nie vergessen werde. Ich verrichtete ununterbrochen das Bittgebet, bat um Vergebung und wachte oft weinend aus dem Schlaf auf.
In einer Nacht, nachdem ich das Bittgebet verrichtet hatte, sah ich meinen heiligen Lehrer im Traum. Er sagte, dass der Herr mir vergeben hat. Er sah ganz besonders aus, in einem weißen Gewand der Frömmigkeit, mit einem Turban auf dem Kopf. Ich spürte sofort: Das war ein Heiliger Gottes. Als ich aufwachte, wusste ich, dass ich im echten Leben das Bußgelübde ablegen musste. Wenig später hörte ich, dass mein Lehrer einen Vortrag in meiner Stadt halten würde. Ich nahm teil und legte mein Bußgelübde mit voller Überzeugung ab. Ich bin dem erhabenen Herrn unendlich dankbar. Denn von da an begann ich zu verstehen und zu erleben was wahres Glück wirklich bedeutet. Ich erkannte, wie liebevoll und Barmherzig unserer Herr wirklich ist.
Es gibt so viel zu sagen...Aber jetzt spreche ich besonders zu denen, die mit Drogen oder Alkohol zu kämpfen haben. Ihr müsst nur eines tun: Euch die Rückkehr zu Gott wünschen, mehr nicht. Wartet ab und seht, was Er dann in eurem Leben bewirkt. Eure schlechten Angewohnheiten werden plötzlich aufhören, so als hätte sie jemand mit einem Messer durchtrennt. Und danach beginnt die Heilung: Die Preisung Gottes, das wiederholte Aussprechen Seines Namens, reinigt diese schlechten Angewohnheiten. Sie wirkt wie ein Heilmittel für all eure Probleme.
Seit über 10 Jahren, folge ich nun meinem heiligen Lehrer. Ich habe meinen Herrn gefunden, ich diene Ihm und lebe für Ihn. Das ist eine Ehre für mich und ich bin sehr glücklich darüber. Für diese Hingabe bin ich Gott unendlich dankbar.
Als dieser Wunsch fest in meinem Herzen verankert war, befreite mich Gott aus dieser Abhängigkeit. Er holte mich augenblicklich aus diesem Freundeskreis heraus. Ehrlich gesagt, musste ich nichts dafür tun. Es war, als hätte er mich an der Hand genommen und das Band zum Teufel durchtrennt. Es war ein Wunder, das ich nie vergessen werde.